Bohren

Gühring Bohrwerkzeuge

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  1. ExclusiveLine-Kleinstbohrer
    ExclusiveLine-Kleinstbohrer Artikelnummer: 6400
    Durchmesserbereich:
    0.500 - 3.000 mm
  2. ExclusiveLine-Kleinstbohrer
    ExclusiveLine-Kleinstbohrer Artikelnummer: 6401
    Durchmesserbereich:
    0.500 - 3.000 mm
  3. Ratiobohrer mit Kühlkanälen
    Ratiobohrer mit Kühlkanälen Artikelnummer: 6501
    Durchmesserbereich:
    3.000 - 20.000 mm
  4. Ratiobohrer mit Kühlkanälen
    Ratiobohrer mit Kühlkanälen Artikelnummer: 6502
    Durchmesserbereich:
    4.000 - 20.000 mm
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Bohren

Das Bohren ist ein spanabhebendes Verfahren mit geometrisch bestimmter Schneide. Unterschieden wird zwischen Anbohren, Bohren ins Volle und dem Profilbohren ins Volle. Das Bohrwerkzeug rotiert dabei und besitzt an der Spitze zwei Schneiden. Bei einer Kombination aus Dreh- und Vorschubbewegung dringen diese Schneiden in das zu bearbeitende Material ein und heben Späne ab. Diese Späne werden durch spiralförmige Spannuten nach oben aus der Bohrung abgeführt.

Aus welchen Komponenten besteht ein Bohrer

Wichtige Komponenten des Bohrwerkzeuges sind der Schneidkeil und dessen Winkel, die Schneidengeometrie, die Baumaße und verschiedene Schaftformen. Auch der Schneidstoff – Schnellarbeitsstahl (HSS), Hartmetall (VHM) oder Diamant (PKD) – spielt eine Rolle und wird je nach Anwendung, Bearbeitung und Werkstoff ausgewählt.

Für die Bearbeitung unterschiedlicher Werkstoffe gibt es folgende Bohrertypen: Typ N für normale Werkstoffe, Typ H für harte und spröde Werkstoffe und Typ W für weiche Werkstoffe.

Des Weiteren gibt es unterschiedliche Schaftformen: Bei einem Bohrer mit durchgängigem zylindrischem Schaft entspricht der Schaftdurchmesser dem Bohrdurchmesser. Diese Bohrer werden als durchgehend zylindrisch bezeichnet. Sie werden meist in Bohrfuttern oder Spannzangenfutter gespannt und finden ihren Einsatz überwiegend in kleineren und flexiblen Produktionsstätten wie z.B. Prototypenbau, Instandhaltung und in Reparaturwerkstätten.

Werkzeuge mit einem Morsekegel (DIN 228) werden direkt in die Bohrmaschine aufgenommen. Das Werkzeug wird in den Konus der Bohrmaschine hineingedrückt und es entsteht eine selbsthemmende reibschlüssige Haftverbindung. Über den Austreiblappen kann der Bohrer mit einem Keil aus der Maschine wieder entfernt werden. Bei Bohrern mit abgesetzten Schaft ist der Schaftdurchmesser größer als der Bohrdurchmesser. Die Schaftdurchmesser sind genormt und passen daher in Spannfutter wie beispielsweise Hydrodehnspannfutter, Schrumpffutter oder Zylinderschaftaufnahmen. Die Schäfte werden in einer genauen Toleranz geschliffen. Sie kommen in der Großserienfertigung und für präzise Bohrungen zum Einsatz. Bohrer mit Schäften ohne Spannfläche werden überwiegend in Hydrodehnspannfutter, Schrumpffutter oder Kraftspannfutter gespannt. Bohrer in der Variante „mit Spannfläche“ werden hauptsächlich in Zylinderschaftaufnahmen mit seitlicher Klemmschraube gespannt.

Egal ob Stufenbohrer, Vollhartmetallbohrer, Zentrierbohrer oder Hss Spiralbohrer in unserem im Gühring Webshop finden Sie für alle Bearbeitungsverfahren die passenden Bohrwerkzeuge.

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